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175 Jobs in Handwerk und Industrie: Gewerblich-technische Lehrberufe sind vielseitig und anspruchsvoll

Gewerblich-technische Lehrberufe bieten Ihnen vielseitige Beschäftigungsmöglichkeiten: Handwerk-Jobs gibt es sowohl in großen Industriekonzernen, als auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die regionalen Handwerkskammern angeschlossen sind. Die freien Stellen decken dabei Anstellungen in vielfältigen Bereichen ab: Von der Metallverarbeitung und Rohstoffbeschaffung über die Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie die IT- und Elektrobranche bis hin zur Ver- und Entsorgung eröffnen sich viele Stellen.

Gewerblich-technische Lehrberufe: vom Fachverkäufer bis zum Verfahrensmechaniker

Überwiegend erfordern gewerblich-technische Lehrberufe handwerkliche Fertigkeiten und gelten daher als Handwerk-Jobs. Handwerk-Jobs in Deutschland haben eine lange Tradition. Über viele Generationen hinweg hat sich das Handwerk weiterentwickelt und deutsche Fachkräfte für gewerblich-technische Lehrberufe sind international gefragt. Auch in Deutschland gibt es viele offene Handwerk-Stellenangebote mit unterschiedlichsten Anforderungen und Möglichkeiten. Die Ausbildung in Handwerk-Jobs dauert in der Regel drei bis dreieinhalb Jahre und wird entweder von der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer betreut. Gewerblich-technische Lehrberufe können aber auch im Rahmen einer Umschulung erlernt werden. Diese wird oft von der Arbeitsagentur übernommen und dauert in der Regel weniger als die offizielle Lehrzeit, denn Vorqualifikationen der Bewerber können meist angerechnet werden. Nach der abgeschlossen Berufsausbildung haben die Absolventen in vielen Handwerk-Jobs die Möglichkeit, sich zum Techniker oder Meister weiterzubilden. Mit diesen Zusatzqualifikationen verlagert sich das Tätigkeitsfeld bei Handwerk-Jobs von praktischen Arbeiten hin zu Führungsaufgaben. Meister und Techniker, die gewerblich-technische Lehrberufe ausüben, befassen sich zum Beispiel mit der Aufbau- und Ablauforganisation, der Betreuung von Auszubildenden, der Personalplanung, Maßnahmen zur Qualitätssicherung und betriebswirtschaftlichen Inhalten. Ein Abschluss als Techniker oder Meister ermöglicht außerdem einen Zugang zu einer Hochschule oder Universität. Gewerblich-technische Lehrberufe können also den Grundstein zu einem Studium legen und eine anschließende Tätigkeit in der oberen Hierarchieebene eines Unternehmens ermöglichen. Gewerblich-technische Lehrberufe erfordern neben handwerklichen Fähigkeiten auch IT-Kenntnisse und Organisationsvermögen. Während Handwerk-Jobs auf dem Bau besonders hohe Ansprüche an die körperliche Belastungsfähigkeit stellen, gehören Tätigkeiten in der IT-Branche zu den körperlich weniger belastenden Jobs. In vielen Bereichen gehört auch der Umgang mit Kunden zum Alltag. Dies ist zum Beispiel bei einer Tätigkeit als Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk der Fall. Handwerk-Jobs werden in Vollzeit, Teilzeit und oft auch Nebenbeschäftigung angeboten. Immer mehr Handwerk-Stellenangebote bieten außerdem familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Während gewerblich-technische Lehrberufe im letzten Jahrhundert hauptsächlich von Männern ausgeführt wurden, übernehmen heutzutage längst auch viele Frauen Handwerk-Jobs. Dies ist unter anderem dadurch möglich, dass die körperliche Belastung in vielen Fällen durch den Einsatz von Maschinen erheblich reduziert wurde.

Handwerk-Jobs in der Industrie und im Transportwesen

Zahlreiche gewerblich-technische Lehrberufe bietet die Industrie. Zwei der größten Branchen in Deutschland sind der Maschinenbau und die Stahlindustrie. Das Stellenangebot reicht hier von der Fachkraft für Lagerlogistik über den Verfahrensmechaniker, den Elektroniker oder den Schweißer bis hin zum Informatikkaufmann. Aber auch klassische Handwerker-Berufe wie Tischler, Dachdecker oder Heizungsinstallateur werden von großen Unternehmen der beiden Branchen eingestellt. Ebenfalls viele Beschäftigungsmöglichkeiten für gewerblich-technische Lehrberufe bietet die KFZ-Branche. KFZ-Meister und KFZ-Mechatroniker oder -Elektroniker finden Anstellungen bei Speditionen, kleinen KFZ-Werkstätten oder großen Ketten. Gewerblich-technische Lehrberufe der Baubranche sind zum Beispiel Bauzeichner, Tätigkeiten im Straßen- und Landschaftsbau, Asphaltbauer, Baugeräteführer und Hoch- oder Tiefbaufacharbeiter. Viele weitere gewerblich-technische Lehrberufe finden sich in der Nahrungsmittelbranche. Klassische Handwerk-Jobs wie Fleischer, Bäcker oder Koch können sowohl in kleinen Familienunternehmen oder in großen und mittelständischen Unternehmen ausgeübt werden. Während die Handwerk-Jobs in kleinen Betrieben sehr vielfältig sind, bieten Handwerk-Jobs in großen Fleischereien, Bäckereien oder Restaurants andere Herausforderungen. Auch in der Transportbranche finden sich viele gewerblich-technische Lehrberufe: Kraftfahrer, Geräteführer, Fachkraft für Lagerlogistik und KFZ-Mechaniker oder KFZ-Mechatroniker sind häufige Titel der Handwerk-Stellenangebote. In vielen großen Unternehmen gibt es attraktive Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Industriekonzerne, die auch außerhalb Deutschlands tätig sind, bieten oft Auslandsreisen für gewerblich-technische Lehrberufe an: Handwerk-Jobs im Ausland sind vor allem dann gefragt, wenn neue Maschinen aufgebaut oder in Betrieb genommen werden. Manchmal müssen auch die Techniker, Meister oder Elektroniker vor Ort unterstützt werden, weil sie ein Problem nicht selbstständig lösen können. Diese Geschäftsreisen werden meist sehr gut vergütet. Vor allem dank der Gewerkschaften bieten Arbeitsverträge in der Industrie gute Konditionen und tariflich festgelegte Gehälter. Gut ausgebildete Fachkräfte verdienen in Handwerk-Jobs in der Industrie oft deutlich mehr als tariflich festgelegt - denn ihre Arbeitskraft ist zu Recht sehr begehrt.

Gewerblich-technische Lehrberufe im Handwerk

Während in der Industrie zunehmend Maschinen die Arbeiten ausführen und die Mitarbeiter der Handwerk-Jobs (zum Beispiel Meister, Mechaniker oder Elektroniker) die Anlagen vor allem überwachen und programmieren, ist die Arbeit in kleinen und mittelständischen Unternehmen weniger technisiert. Die Arbeitsabläufe gestalten sich hier individueller und hängen sehr von der aktuellen Situation oder dem aktuellen Auftrag ab. Garten- und Landschaftsbauer, Straßenbauer und teils auch Steinmetze arbeiten oft draußen und mit schweren Maschinen, während beispielsweise Optiker und Feinmechaniker filigranere Arbeiten übernehmen und viel Kundenkontakt haben. Kleine und mittelständische Handwerksbetriebe bilden ihre Mitarbeiter oft selbst aus und übernehmen sie später in eine Vollzeit-Beschäftigung. Nicht selten bietet sich für die ehemaligen Auszubildenden später die Möglichkeit, eine Techniker- oder Meister-Schule zu besuchen.

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